Biographie

Antje Vowinckel

Antje Vowinckel  lebt als Radiokünstlerin, Klangkünstlerin, Regisseurin und Performerin in Berlin. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die musikalischen Aspekte von Sprache z.B. in Kompositionen mit  Sprachimprovisationen und Dialekten sowie musikalische Performances mit Bildern und Objekten.

Studium Literatur und Musik. (Querfl├Âte/Klavier). Anschlie├čend ┬áPromotion („Collagen im H├Ârspiel. Die Entwicklung einer radiophonen Kunst“) und Rundfunkvolontariat. Ein Jahr Dramaturgin ┬ábeim SWR. Ab 1994 eigene H├Ârspiele, Radio-Feature, Klangkompositionen und literarische Regie f├╝r SWR, BR, WDR, DRadio, NDR, HR.┬á Ihr St├╝ck┬á „Call me Yesterday“ wurde┬á┬á in 16┬á L├Ąndern gesendet und vorstelltt.

Weiterbildung in der Klangkunstb├╝hne der UDK-Berlin bei Christina Kubisch, Ruedi H├Ąusermann und George Aperghis sowie „operare“/Zeitgen├Âssische Oper.

Musikalische Performances (solo: organ and objects, xlr-female: sink or swim), Instrumental- und Videokompositionen u. a. für Biennale Bonn, Hammer-Museum Los Angeles, ZKM Karlsruhe, TESLA Berlin, TheGuesthouse Irland, binauralmedia Portugal, Il Cantiere Rom, Akademie der Künste, British Council, Humboldt-Lab.

Sendungen, Auff├╝hrungen und Wettbewerbsteilnahmen ┬áin der Schweiz, Frankreich, ├ľsterreich, Italien, Kroatien, Spanien, Schweden, Finnland, Estland, Tschechische Republik, Polen, Bulgarien, Portugal, USA, Kanada, Australien.

Daneben gelgentlich T├Ątigkeiten als Jurorin,┬á Kuratorin und Dozentin.

Mitglied der K├╝nstlergruppe Errant bodies sound art space.

Preise und Auszeichnungen

2016  (Gruppen-Preis) Projektraumpreis für den Errant bodies sound art space

2014┬á Balonbabel-Projekt, CMMAS -Mexico, bestes Klangst├╝ck┬á („The goal“)
2012 Lobende Erw├Ąhnung beim Prix Ars Electronica, Linz┬á f├╝r „Terra Prosodia“
2011 ZKM-Preis „Ferrari recout├ę“ f├╝r „Ferrari entre“
2011 ┬áHR2-H├Ârbuch-Bestenliste f├╝r „Kurze Interviews mit fiesen M├Ąnnern“
2007 Lobende Erw├Ąhnung beim Phonurgia Nova f├╝r „rochenununterbrochen“
2005 Karl-Sczuka-F├Ârderpreis f├╝r „Call me yesterday“
2005 Klangkunstpreis von Radio Nacional des Espana, Madrid┬á f├╝r „Call me yesterday“
2001 H├Ârspielpreis der Akademie der K├╝nste (ARD H├Ârspielpreis) zusammen mit Falk Richter f├╝r „Nothing hurts“
2000 Plopp-Award f├╝r „Nachricht aus Bastia“ (bastia-ruckzuck-kawumm)
2000 Prix Europa f├╝r „Daily Soap“

Stipendien und F├Ârderungen:

2014 F├Ârderung des┬áHauptstadtkulturfonds f├╝r xlr-female
2013 TURN-Fonds Recherchereise nach Benin/Westafrika
2013 Binauramedia/Portugal und Goethe-Institut
2011/12 Cit├ę des Arts, Paris
2009 K├╝nstlerhaus Worpswede
2009 Casa Baldi, Rom
2008 GRM/Paris
2008 Villa Aurora/Los Angeles
2007 K├╝nstlerhaus Lukas/Ahrenshoop
2006 Filmstiftung NRW
2004 Filmstiftung NRW
1998 H├Ârspielstipendium des Literarischen Colloquium Berlin

Wissenschaftliche Ver├Âffentlichungen, Radioessays, Vortr├Ąge

Terra Prosodia. in Kunst-Musik 16, worl-edition, K├Âln 2014.

Tupper-Mozart. ├ťber Musik im Nicht-Musik-Feature. Vortrag f├╝r das Feature-Symposium in Rendsburg 2010. ┬ádemn├Ąchst in: Rendsburger Schriften.

Max. Box.Vox. ├ťber elektroakustische Musik in Live-Situationen“, Radioessay, HR 2008 und Vortrag f├╝r Festival „on/off“ in Limburg, 2008

„so ist es langsam jetzt geworden“ ├╝ber Zeit und Dauer in den H├Ârst├╝cken von Gerhard R├╝hm und Tom Johnson (Vortrag, Mannheim 2007)

Tom Johnsons Radiost├╝cke. SWR 2006

O-Mix. ├ťber H├Ârspielmaterial, Authentizit├Ąt im Radio und ein St├╝ck von Hermann Bohlen, in: Material Re Material. Texte und Statements des Symposions zur Sonic Arts Lounge. MaerzMusik 2003

online-offline. Ans├Ątze eines interaktiven H├Ârspiels, in: Intermdialit├Ąt. Theorie und Praxis eines Forschungsgebiets, hrsg. von J├Ârg Helbig, Berlin: Schmidt 1998.

Collagen im H├Ârspiel. Die Entwicklung einer radiophonen Kunst. Dissertation. K├Ânigshausen und Neumann 1995 (kann bei mir mit Autorenrabatt bestellt werden)