Antje Vowinckel
Hörspielmacherin, Klangkomponistin, Regisseurin
in Berlin
geb. 1964 in Hagen/ Westf., aufgewachsen in Bielefeld. Studium der Literatur und Musik. (Querflöte/Klavier).  Anschließend  Promotion (“Collagen im Hörspiel. Die Entwicklung einer radiophonen Kunst”) und Redaktionsvolontariat Rundfunk/Fernsehen. Ein Jahr als Dramturgin  beim SWR. Ab 1994 eigene Hörspiele, Radio-Feature, Klangkompositionen und literarische Regie für SWR, BR, WDR Studio Akustische Kunst, DeutschlandRadio, NDR, HR.  Daneben Eigenproduktionen, darunter “Call me Yesterday”, das in 15 europäischen Ländern gesendet wurde. Weiterbildung in der Klangkunstbühne der UDK-Berlin bei Christina Kubisch, Ruedi Häusermann und George Aperghis sowie “operare”/Zeitgenössische Oper.  Seit einigen Jahren musikalische Solo-Performances Instrumental- und Videokompositionen u. a. für Biennale Bonn, Hammer-Museum, Los Angeles, ZKM Karlsruhe, TESLA Berlin, Il Cantiere Rom und Akademie der Künste. Sendungen,  Aufführungen und Wettbewerbsteilnahmen  in der Schweiz, Frankreich, Österreich, Italien, Kroatien, Spanien, Schweden, Finnland, Estland, Tschechische Republik, Portugal, USA.  Tätigkeiten als Jurorin und Dozentin.
Schwerpunkt ihrer musikalischen Arbeit ist die Komposition mit O-Tönen und Sprachimprovisationen.
Preise und Auszeichnungen
2012 Lobende Erwähnung Prix Ars Electronica für “Terra Prosodia”
2011  HR2-Hörbuch-Bestenliste für “Kurze Interviews mit fiesen Männern”
2007 Lobende Erwähnung im Phonurgianova Wettbewerb für “rochenununterbrochen”
2005 Karl-Sczuka-Förderpreis für “Call me yesterday”
2005 Klangkunstpreis des spanischen Senders RNE für “Call me yesterday”
2001 Hörspielpreis der Akademie der Künste (ARD Hörspielpreis) zusammen mit Falk Richter für “Nothing   hurts”
2000 Plopp-Award für “Nachricht aus Bastia” (bastia-ruckzuck-kawumm)
2000 Prix Europa für “Daily Soap”
Stipendien:
2011  Cité des Arts, Paris
2009 Künstlerhaus Worpswede
2009 Villa Massimo/Casa Baldi, Rom
2008 GRM/Paris
2008 Villa Aurora/Los Angeles
2007 Künstlerhaus Lukas/Ahrenshoop
2006 Filmstiftung NRW
2004 Filmstiftung NRW
1998 Hörspielstipendium des Literarischen Colloquium Berlin
Wissenschaftliche Veröffentlichungen, Radioessays, Vorträge
Tupper-Mozart. Über Musik im Nicht-Musik-Feature. Vortrag für das Feature-Symposium in Rendsburg 2010.  demnächst in: Rendsburger Schriften.
Max. Box.Vox. Über elektroakustische Musik in Live-Situationen”, Radioessay, HR 2008 und Vortrag für Festival “on/off” in Limburg, 2008
“so ist es langsam jetzt geworden” über Zeit und Dauer in den Hörstücken von Gerhard Rühm und Tom Johnson (Vortrag, Mannheim 2007)
Tom Johnsons Radiostücke. SWR 2006
O-Mix. Über Hörspielmaterial, Authentizität im Radio und ein Stück von Hermann Bohlen, in: Material Re Material. Texte und Statements des Symposions zur Sonic Arts Lounge. MaerzMusik 2003
online-offline. Ansätze eines interaktiven Hörspiels, in: Intermdialität. Theorie und Praxis eines Forschungsgebiets, hrsg. von Jörg Helbig, Berlin: Schmidt 1998.
Collagen im Hörspiel. Die Entwicklung einer radiophonen Kunst. Dissertation. Königshausen und Neumann 1995 (kann bei mir mit Autorenrabatt bestellt werden)
